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Kamelwolle

Kamelwolle ist etwas ganz Besonderes: Sie kratzt nicht, ist hautfreundlich, anschmiegsam und wird von vielen Allergikern sehr gut vertragen. Nicht zuletzt freut die Verwendung von Kamel- und Yakwolle auch Tierfreunde. Denn im Gegensatz zu der teilweise problematischen Haltung von Merinoschafen in Australien sind unsere Tiere happy. Kamele leben in der großen, weiten Steppe, beispielsweise in der Wüste Gobi. Dabei müssen die Tiere in der Mongolei an extreme Temperaturunterschiede angepasst sein. Im Sommer wird es bis zu 40° C, während die Temperatur im Winter auf -50° C fallen kann. Ihr flauschiges Wollkleid schützt die Kamele im Winter vor dem Erfrieren – und sorgt im Sommer durch die gute Atmungsaktivität dafür, dass sie weniger schwitzen. Bisher ist diese Wolle noch sehr exklusiv. Der Anteil von Kamelwolle an der weltweiten Wollproduktion liegt bei weniger als 0,05 %. Selbst Kaschmir wird um ein Vielfaches mehr verwendet – und ist dabei deutlich teurer und empfindlicher. Kamelwolle von happy camel besteht aus sehr feinen Fasern von etwa 18 Mikrometern.
Yakwolle                                                                                                                                                                                                                                                                         Schafwolle

Wie werden unsere Produkte produziert?

Die gesamte Wertschöpfungskette befindet sich in der Mongolei. Wir vom happy camel Team haben eine längere Zeit in der Mongolei gelebt und kennen unsere Produzenten daher persönlich. Wir kaufen die fertigen Produkte direkt vor Ort ein und importieren sie selbst. Es gibt somit keine Zwischenhändler und ein Großteil der Einnahmen fließt direkt in die Mongolei. Aufgrund der kurzen Wertschöpfungskette können wir euch genau sagen, wo die Wolle herkommt:

Kamelschur

Kamele leben ganzjährig draußen und können sich mit ihrer Herde frei bewegen. Zur Wollproduktion werden sie lediglich einmal im Jahr geschoren. Das Leben der Nomaden dreht sich um ihren Viehbestand, da er ihre Lebensgrundlage, ihr Kapital und auch ihre Altersvorsorge darstellt.  Nach der Schur verkaufen die Nomaden ihre Wolle in Säcken an lokale Wollhändler. Der Preis richtet sich dabei nach der Feinheit und Reinheit der Haare. Gute Wollerträge können schonmal ein halbes Jahreseinkommen für eine Nomadenfamilie bedeuten.